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Wärmepumpen

Installation und Wartung von Wärmepumpen — Heizungsinstallateure und Elektriker, die wissen, wie man das System korrekt verbindet. Senke deine Heizkosten mit einer energieeffizienten Lösung.

Beteiligte Gewerke

GeprĂĽfte Handwerker

Ăśber das Projekt

Eine Wärmepumpe entzieht Luft, Erde oder Wasser Wärme und überträgt sie ins Haus — du steckst 1 kW Strom rein, bekommst 3-4 kW Wärme heraus. Der Grund, warum dies ein Hub und keine einzelne Kategorie ist: Die Installation erfordert mindestens zwei Gewerke — einen Heizungsinstallateur, der die Pumpe ans System anschließt, und einen Elektriker, der einen neuen Stromkreis und Sicherungen verlegt. Sich auf eine Person zu verlassen, die „beides kann", endet meist damit, dass der elektrische Teil nur halb sauber ausgeführt ist — die Pumpe läuft, aber ineffizient.

Es gibt drei Typen: Luft-Wasser (am häufigsten, am günstigsten, ausreichend für die meisten Klimazonen), Sole-Wasser (teurer, erfordert Bohrungen, aber im Winter stabiler) und Wasser-Wasser (am effizientesten, braucht aber Grundwasserzugang). Für ein durchschnittliches Haus ist Luft-Wasser die vernünftige Wahl.

Die Argumente sind konkret: Heizkosten sinken um 40-60% gegenüber Strom oder Heizöl, kein Schornstein und kein Kohlenmonoxid mehr, und es gibt staatliche und regionale Förderungen von 30-50% der Kosten. Das System hält 15-20 Jahre mit minimaler Wartung.

Über Poslici wählst du Heizungsinstallateur und Elektriker getrennt aus und prüfst, ob sie bereits mit Wärmepumpen gearbeitet haben — das ist ein Spezialthema und nicht jeder hat es schon gemacht.

Sieh dir Heizungsinstallateure mit Wärmepumpen-Erfahrung in deiner Stadt an.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine komplette Anlage?
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein 100-m²-Haus kostet 8.000-15.000 € inklusive Einbau, je nach Hersteller und Leistung. Eine Sole-Wasser-Anlage liegt aufgrund der Bohrungen bei 18.000-30.000 €. Plane zusätzlich einen Brauchwasserspeicher (1.500-3.000 €) und eventuell Heizkörper oder Fußbodenheizung ein, falls noch nicht vorhanden.
Kann ich bestehende Heizkörper oder die Fußbodenheizung behalten?
Fußbodenheizung ist ideal für Wärmepumpen, weil sie auf niedrigerer Vorlauftemperatur (35-40°C) läuft. Klassische Heizkörper laufen mit 60-70°C, was die Pumpe zwingt, mehr Strom zu ziehen. Sie können bleiben, aber die Effizienz sinkt — alternativ werden größere Heizkörper für niedrigere Vorlauftemperatur eingebaut. Der Installateur rechnet aus, was sich in deinem Fall lohnt.
Wie viel Strom verbraucht sie?
Für ein 100-m²-Haus im Schnitt 4.000-6.000 kWh pro Jahr für Heizung und Warmwasser. Das sind etwa 600-900 € jährlich bei aktuellen Strompreisen. Im Vergleich zu Heizöl oder Stromheizung beträgt die Ersparnis 50-70%. Der Verbrauch hängt vor allem von der Hausdämmung ab — ein ungedämmtes Haus verbraucht das Doppelte.
Funktioniert sie im Winter bei -15°C und tieferen Temperaturen?
Moderne Luft-Wasser-Pumpen arbeiten bis -20°C, aber die Effizienz fällt an extrem kalten Tagen — statt 4 kW pro 1 kW Strom liefern sie 2 kW. Deshalb haben Qualitätsgeräte einen elektrischen Heizstab als Reserve für die wenigen kältesten Tage im Jahr. In milderen Lagen läuft das System praktisch ohne Probleme.
Wie lange dauert die Installation?
Der reine Einbau einer Luft-Wasser-Pumpe dauert 2-4 Tage, wenn Heizkörper oder Fußbodenheizung bereits installiert sind. Wird das gesamte Heizsystem ersetzt, plane eine bis zehn Wochentage ein. Sole-Wasser-Anlagen dauern wegen der Bohrungen länger — insgesamt 2-3 Wochen. Beste Einbauzeit ist Frühling oder Frühherbst, nicht mitten in der Heizperiode.
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