Badrenovierung

Komplette Badsanierung an einem Ort — von Demontage und Abdichtung bis hin zu Fliesen, Sanitärinstallation und Malerarbeiten. Finde ein Team geprüfter Handwerker und fordere ein Angebot an.

Beteiligte Gewerke

Geprüfte Handwerker

Über das Projekt

Eine Badrenovierung gehört zu den anspruchsvollsten Heimprojekten, weil auf engem Raum vier Gewerke koordiniert werden müssen: Sanitärinstallateur, Elektriker, Fliesenleger und Maler. Das häufigste Problem entsteht, wenn ein Handwerker den Gesamtauftrag übernimmt und „seinen Mann" für die übrigen Gewerke mitbringt — verzögert sich diese eine Person um fünf Tage, verschiebt sich alles, und du hast niemanden, an den du dich wenden kannst, weil der Vertrag nur mit einem Ansprechpartner geschlossen wurde.

Die Reihenfolge läuft so: zuerst Demontage alter Fliesen und Sanitärobjekte, dann die Anordnung der Wasser- und Stromleitungen samt Lüftung, falls erforderlich, anschließend Abdichtung von Boden und Wandbereichen um die Dusche. Erst dann werden Fliesen verlegt, gefolgt von Deckenstreichung und am Ende der Sanitärmontage. Jede Phase muss trocknen oder aushärten, bevor die nächste beginnt — ein durchschnittliches Bad braucht zwei bis vier Wochen.

Über Poslici hat jeder Handwerker eine eigenständige Bewertung und Rezensionen, sodass Sanitärinstallateur und Fliesenleger getrennt ausgewählt werden. Du siehst, wie viele Aufträge jemand gemacht hat, wie pünktlich er ist und wie er kommuniziert. Es gibt keine Verpflichtung zum Komplettpaket — du stellst dein Team aus Personen zusammen, die bereits gute Arbeit nachgewiesen haben.

Sieh dir Sanitärinstallateure und Fliesenleger in deiner Stadt an, bevor du dich für ein Angebot entscheidest.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert eine Badrenovierung im Durchschnitt?
Für ein Standardbad von 4 bis 6 m² rechne mit zwei bis vier Wochen. Die Abdichtung muss 24 bis 48 Stunden trocknen, der Fliesenkleber ebenso, danach folgt die Malerarbeit. Wenn die Leitungsführung geändert wird oder verborgene Schäden auftauchen, kann sich die Dauer um eine Woche oder mehr verlängern.
Wovon hängt der Preis am meisten ab?
Von der Größe des Bads, der Wahl von Fliesen und Sanitärobjekten und davon, ob die Leitungsführung geändert wird. Die Arbeitskosten machen meist 35-45% des Gesamtpreises aus, der Rest ist Material. Das Verschieben der WC-Schüssel oder der Dusche an eine andere Wand kann den Preis um mehrere hundert Euro erhöhen, weil zusätzliche Installateurarbeiten anfallen.
Muss ich während der Arbeiten zu Hause sein?
Nicht zwingend, aber es ist klug, am Ende jeder Phase vorbeizuschauen. Schlüsselmomente sind nach der Demontage (um den Zustand der Leitungen zu sehen), vor dem Fliesen (um das Layout zu bestätigen) und beim Sanitäreinbau. Hinterlasse den Handwerkern Schlüssel oder einen Türcode mit klarer Absprache zu den Arbeitszeiten.
Was passiert, wenn ein Problem auftaucht, das anfangs nicht sichtbar war?
Am häufigsten sind defekte Rohre, verborgene Feuchtigkeit oder schlechte Abdichtung beim Nachbarn. Verlange Fotos und einen Kostenvoranschlag für Mehrarbeit, bevor du genehmigst. Ein seriöser Sanitärinstallateur zeigt dir das Problem und erklärt Optionen — er schickt nicht einfach am Ende eine höhere Rechnung.
Beschaffen die Handwerker das Material oder ich?
Kleines Verbrauchsmaterial (Kleber, Fugenmasse, Silikon, Rohre) wird fast immer vom Handwerker besorgt, weil er genau weiß, was er braucht. Fliesen, Sanitärobjekte und Armaturen kaufst du besser selbst — du wählst Modell und Farbe und vermeidest die Marge, die Handwerker manchmal aufschlagen. Klärt das im Voraus, um Missverständnisse zu vermeiden.
Muss ich im Voraus zahlen?
Eine Anzahlung von 20-30% für Material ist üblich, vor allem wenn der Handwerker Fliesen kauft. Der Rest läuft in zwei oder drei Raten, gebunden an Phasen (nach Installation, nach Fliesen, am Ende). Vermeide es, mehr als die Hälfte zu zahlen, bevor die Hälfte der Arbeit erledigt ist.